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Berichte von Praktika Drucken
Inhalt
Berichte von Praktika
Erste Einblicke in die Arbeitswelt
Die Bretter, die die Welt bedeuten
Das Praktikum im öffentlichen Dienst
Dienstleistungen - Wir helfen Ihnen weiter!
Im Gerichtssaal dabei

 

Dienstleistungen - Wir helfen Ihnen weiter!

Janina, Laura, Vanessa, Pia, Karl und Gordon absolvierten ein Praktikum im Bereich der Dienstleistungen. Sie sammelten Erfahrungen in der Hotelbranche, im Bankwesen und in einer Mehrfachagentur (Versicherung, Reisebüro etc.). Weiterhin waren sie in dem Bereich der Raumausstattung und der Autowartung beschäftigt. Sie erhielten detaillierte Einblicke in die Berufswelt und befassten sich mit den einzelnen Arbeitsabläufen. In den folgenden Berichten geben wir die Eindrücke der unterschiedlichen Erlebnisse der Praktikanten wieder.
 
Bei dem von mir gewählten Praktikum im Hotel „Spree-Idyll“, habe ich eine Menge gelernt. Bevor das Praktikum anfing, wusste ich zwar nicht, was mich dort erwartet, dennoch hatte ich einige Vorstellungen.
Ich dachte, ich würde einiges über die Gastronomie, Marketing oder Katering erfahren, weil man dabei mitbekommt, wie ein Hotel gemanagt wird.
Allerdings wurden meine Vorstellungen nicht erfüllt, denn ich war die meiste Zeit für das Säubern der Zimmer zuständig und nur selten im Restaurantbereich tätig. Doch dadurch, dass ich die Zimmer reinigen musste, habe ich erfahren können, was für eine harte Arbeit hinter diesem Beruf steckt und ich lernte Respekt vor den Menschen zu haben, die diese Tätigkeit täglich absolvieren müssen. Trotz der anstrengenden Aufgaben, die mir nicht immer Freude bereiteten, waren die Leute, mit denen ich dort zusammenarbeitete, sehr aufgeschlossen und nett zu mir.
Ich denke allerdings nicht, dass mir die Erfahrungen, die ich im Hotel „Spree-Idyll“ gemacht habe, wie zum Beispiel Betten beziehen und Toilettenputzen, für meine weitere Laufbahn helfen werden, denn solch eine Arbeit sagt mir nicht besonders zu, da man dafür viel Ausdauer und Kraft benötigt und sie mir persönlich zu monoton und stupide ist.
Anfangs dauerte es einige Zeit, bis ich mich in einzelnen Arbeitsabläufe zurechtgefunden habe, aber je länger ich dort arbeitete, desto besser kam ich mit allem zurecht und gab mir in jeder Hinsicht Mühe, meine Aufgaben zuverlässig und sorgfältig zu erledigen.
Im Allgemeinen ist noch zu sagen, dass ich in diesen zehn Tagen einen Einblick in das Berufsleben erhalten habe, der mir verrät, dass es während meiner weiteren Laufbahn neben den guten, sicherlich auch sehr schlechte Zeiten geben wird, die man überwinden und aus denen man lernen muss.
Im Moment bin ich froh, noch für einige Jahre in die Schule zu gehen, um mein Ziel das Abitur zu erreichen. Jedoch habe ich festgestellt, dass solch ein Praktikum sehr wichtig für die spätere Berufswahl sein kann, es allerdings empfehlenswert ist, sich in einem größeren Betrieb zu bewerben, da man dort sicherlich in verschiedenen Bereichen tätig werden kann.

 

Arbeitsplatzbeschreibung

In der Werkstatt von Volkswagen befinden sich 15 Hebebühnen, an jeder ist ein Kompressor mit Anschluss für Werkzeug und das Luftdruckprüfgerät angeschlossen. Des Weiteren verfügt jede Hebebühne über zwei Steckdosen mit Verlängerung für die unproblematische Handhabung von Elektrogeräten.
Vier der 15 Hebebühnen haben eine größere Hubkraft und sind damit in der Lage, Kraftfahrzeuge mit einem höheren Eigengewicht zu heben. An jeder dritten Hebebühne sind Mülltonnen aufgestellt, die zur Trennung des entstehenden Abfalls zur Verfügen stehen.
Für den reibungslosen Ablauf sind drei Tore vorhanden, durch die die Fahrzeuge in die Werkstatt bzw. aus der Werkstatt gebracht werden.
Ebenfalls verfügt die Werkstatt über einen Keller, in dem die Reifen der Kunden auf Wunsch gelagert und bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.
Jeder Mitarbeiter hat einen eigenen Werkzeugschrank, in dem er alle benötigten Werkzeuge findet. Spezialwerkzeuge, Wartungsgeräte und Fehlerauslesegeräte sind in den aufgestellten Schränken der Werkstatt zu finden.

 

 

 

 

 

Die hauseigene Lackiererei hat keinen direkten Zugang für Fahrzeuge aus der Werkstatt, lediglich die Lackierer und andere befugte Personen dürfen dort hinein. Im Lager werden alle Teile für Volkswagen und Audi eingelagert und bei Gebrauch herausgegeben, jedoch nur mit den entsprechenden Papieren, dem Auftrag und der Auftragsnummer.
 

Berufserkundung

Der Beruf, der in der Mehrfachagentur ausgeübt wird, ist der der Versicherungskauffrau bzw. Reisebürokauffrau Man benötigt für diesen Beruf eine kaufmännische Ausbildung, die man unter anderem im Oberstufenzentrum erlangen kann. Die Ausbildung geht über 2–3 Jahre.
Es gibt zwei verschiedene Arten des Studiums mit praktischen Lehrteilen. Entweder zwei Studientage und den Rest der Woche Praxis oder nur einen Studientag, dafür jedoch mit 1-wöchigem Blockunterricht.
Als Voraussetzung für das Studium reicht ein Hauptschulabschluss. Wer jedoch ein Abitur besitzt, muss nur zwei Jahre studieren. Die Ausbildungsvergütung beträgt im ersten Jahr 360,-€, im zweiten Jahr 460,-€ und im dritten Jahr 560,-€. Es werden keine besonderen körperlichen Fähigkeiten vorausgesetzt.
Dafür wird jedoch logisches Denken, das Koordinieren von Arbeiten und eine guter Umgang mit verschiedenen Charakteren der Kundschaft verlangt. Die Chancen, nach dem Studium einen Anstellung zu finden, stehen sehr schlecht. Jedoch kann man auch noch qualifizieren, indem man ein Aufbaustudium anschließt. Man kann sich z.B. für die Veranstaltungsbranche oder auf eigene Reiseleiterfähigkeiten spezialisieren.
In den Bewerbungsunterlagen sollten das Zeugnis und der Nachweis von Sprachkenntnissen vorliegen Es wird besonderst auf das äußere Erscheinungsbild, auf sicheres Auftreten und auf die Aussprache geachtet.