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Seite 1 von 7 Salut und willkommen
im Fachbereich Französisch. Wir möchten euch die Sprache einer faszinierenden und reichen Kultur näher bringen. Französisch ist mehr als nur Vokabeln und Grammatik büffeln, auch wenn es natürlich nicht ohne geht. Die französische Sprache ist das Tor zu einer wunderbar anderen Welt.
Englisch wird vorausgesetzt, Französisch ist ein großer Vorteil!
Viele Länder auf der Welt kommunizieren in französisch und Frankreich ist unser größter Partner in Wirtschaft und Politik. Unsere Schule ist stolz auf kontinuierliche Leistungskurse seit 1990.
Dessen Absolvierung erspart übrigens den sprachlichen Aufnahmetest an francophonen Universitäten!
Das Deutsch-Französische Jugendwerk ist eine einzigartige Institution und fördert u.a. verschiedenste Auslandsaufenthalte ab dem Schulalter (nicht nur unseren Schüleraustausch mit Nantes) und das Verhältnis von Bewerbern zu Plätzen ist auch später durchweg günstig. Neben der Sprache sind auch der Erwerb von Allgemeinbildung und interkultureller Kompetenz sowie das Kennenlernen von Literatur und Kultur unseres Nachbarlandes wichtige Ziele.
Trotz der "Mühen der Ebene" lohnt es sich also diese Sprache zu lernen!
Französisch wird bei uns als zweite Fremdsprache ab der siebten Klasse unterrichtet. Zunächst vier Stunden (in der 7. und 8. Klasse), dann drei Stunden pro Woche.Ab der 9. Klasse ist es möglich, Französisch als Wahlpflichtfach zu belegen. In der Oberstufe dann kann zwischen Grund- und Leistungskursen gewählt werden. Ein Angebot, das unsere Schüler zahlreich in Anspruch nehmen und worauf wir auch ein bisschen stolz sind. Mit Abitur und absolviertem Leistungskurs in der Tasche steht denen, die in Frankreich studieren möchten, nichts mehr in Wege, eine Sprachprüfung entfällt dann sogar.
Warum sollte man Französisch lernen?
Ich bin eine ehemalige Schülerin der AvH und Absolventin des Leistungskurses Französisch.
Ich habe bereits einen Bachelor in Politikwissenschaften und wurde vor Kurzem für den Postgraduierten-Studiengang Europawissenschaften angenommen, der auf eine Initiative des Auswärtigen Amts zurückgeht und zu dem pro Jahr nur 25 ausgewählte Studentinnen und Studenten zugelassen werden. Ziel ist es, die Studenten auf Führungspositionen in Internationen Organisationen, wie den Vereinten Nationen oder der Europäischen Union, vorzubereiten. Ein Grund, weshalb ich bei diesem „Supermaster“ angenommen wurde, ist mein Französisch. Zulassungsvoraussetzung waren zwei moderne Fremdsprachen, insbesondere Französischkenntnisse, weil es - neben Englisch und Deutsch - EU-Amtssprache ist.
Englisch wird heute überall - ob an den Unis oder im Beruf - vorausgesetzt. Doch nur Englisch sprechen zu können reicht schon lange nicht mehr aus. Um seine Chancen zuerhöhen, muss man mindestens zwei Fremdsprachen sprechen können. Warum sollte man dann gerade Französisch lernen?
Frankreich ist der wichtigste Partner Deutschlands in Politik und Wirtschaft. In der Arbeitswelt genießt Englisch die höchste Nachfrage, dann folgt Französisch noch vor Spanisch und Italienisch. Französisch ist in insgesamt 35 Ländern der Welt Amtssprache, in drei Nachbarländern von Deutschland wird Französisch gesprochen (Frankreich, Belgien, Schweiz). Auch in vielen afrikanischen Ländern kommt man mit der Sprache weiter.
Während meines Studienaufenthalts in Paris waren mir die im LK erworbenen Kenntnisse sehr nützlich. Ich war selbst überrascht, wie viel doch hängen geblieben ist und wurde oft für meine Kenntnisse gelobt.
Für mich war besonders die Verbindung zur Europäischen Union wichtig. Wer heutzutage Karriere in der EU machen will, der muss nach Brüssel oder Straßburg und kommt ums Französische nicht herum. Die EU bietet eine unbeschreibliche Vielfalt an Perspektiven für den beruflichen Lebensweg - besonders auf internationaler Ebene, aber auch in Berlin: hier gibt es neben der Vertretung der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments in Deutschland zahlreiche andere Organisationen mit EU-Bezug. In der Union nehmen Frankreich und Deutschland eine besondere Funktion ein - oft wird vom deutsch-französischen Motor gesprochen. Wer Französisch spricht kann also in jeglicher Hinsicht punkten.
An vielen Unis gibt es außerdem so genannte integrierte deutsch-französische Studiengänge, die in beiden Ländern stattfinden und die beruflichen Chancen deutlich erhöhen, weil man einen Doppelabschluss erwirbt.
Immer weniger junge Leute wollen Französisch lernen – dafür immer mehr Spanisch. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Nachfrage nach Absolventen, die Französisch sprechen steigt.
Das Erlernen einer Fremdsprache wird einem im Leben nie wieder so leicht gemacht, wie in der Schulzeit. Das Erlernte wird über Jahre hinweg von ausgebildeten Sprachlehrern begleitet, und das in der Kindheit und Jugend, wo das Sprachen lernen noch deutlich leichter fällt als im Erwachsenenalter. Später muss man viel Geld für Sprachkurse bezahlen, viele Studenten ärgern sich, dass sie die Chance nicht schon während der Schulzeit ergriffen haben.
Zu guter Letzt ist Frankreich ein Land von großer historischer und kultureller Bedeutung für unseren Kontinent. Will man also die Geschichte und Kultur Europas oder Deutschlands verstehen, sind Französischkenntnisse von Vorteil. Wenn man Französisch kann, dann wird es einem später viel leichter fallen, weitere romanische Sprachen, wie Spanisch oder Italienisch zu lernen, da große Teile der Grammatik und des Vokabulars sehr ähnlich sind.
Julia Hilarius
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