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Grundsätze
Alle Bemühung „ästhetischer Bildung“ richtet sich auf eine Erweiterung des Differenzierungsvermögens von unseren Schülerinnen und Schülern gegenüber ihren Wahrnehmungen, Empfindungen und Verstandesleistungen.
- Es geht um das Sichbemühen, sich auf Kunstformen, künstlerische Ausdrucksweisen einzulassen, die Erstaunen, Bewunderung hervorrufen, aber auch Irritation, Erschrecken oder Abwehr erzeugen.
- Im Zentrum steht die langsame Annäherung an Kunstwerken, auch über Umwege, durch Rückbesinnung oder Selbstreflexion.
Von Bedeutung ist dabei das Zweifeln und Fragen. Ist es wirklich so, wie wir sehen, denken? Welche Haltung nehmen wir Kunstobjekten gegenüber ein und warum?
- Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die künstlerischen Ergebnisse anderer, geben Tipps
zur Überarbeitung, verteidigen vor der Schülergruppe ihre eigenen Lösungen. Damit dient auch das Fach Kunst der fächerübergreifenden Ausbildung von Vortragskompetenz. Die Fachkonferenz hat weitere Schwerpunkte wie Portfolio- und Plakatgestaltung, ästhetisches Dokumentieren in ihrem schulinternen Curriculum festgelegt. Ästhetische Bildung ist Teil einer
umfassenden Medienkunde. So hilft unser Fach, wie es auch Anliegen unseres Schulprogramms ist, die Konstruiertheit von unterschiedlichen Medienwirklichkeiten zu durchschauen.
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Die Wahrnehmung von Bildern und Bildwelten ist Grundlage der Rezeption.
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Persönliche Identifikation entsteht jedoch v.a. durch praktisches Gestalten, durch das individuelle Finden künstlerischer Lösungen im Zeichnen, Malen, Drucken, plastischen Gestalten, Fotografieren, Entwerfen von Produktlösungen oder Layoutgestaltungen.
Eine vollständige Übersicht über die Themen der verschiedenen Jahrgänge bietet das vorläufige Curriculum:
Die Festlegungen zur Leistungsbewertung im Fach Bildende Kunst an der AvH können hier eingesehen werden.
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