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DIE ARBEITERWOHNUNGEN SPINDLERS
 EINE GESCHICHTE DES WOHNENS
IN BERLIN-KÖPENICK

EIN PROJEKT ZUM SCHULPROGRAMM
„DENKMAL-AKTIV – KULTURERBE MACHT SCHULE“
des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums
BASISKURS KUNST 11.3

AUSSTELUNG IM SCHMETTERLINGSHORST

 

13. November 2010 bis 30. Januar 2011

 

täglich

10 - 16 Uhr

- EINTRITT FREI –

Führungen

Sonntag, 05. Dezember 2010, 14 Uhr

Sonntag, 30. Januar 2011, 14 Uhr


  gefördert durch

 

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Deutsche Stiftung Denkmalsschutz

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Förderverein der Schule 

 

Denk mal ans Denkmal - nur alte Gemäuer ohne Sinn?

schloss.jpgDenkmale begegnen uns fast jeden Tag. Sie sind beinah überall anzutreffen.
Doch würde man einen Berliner fragen, „Können Sie uns ein Denkmal nennen ?'', so würden meist das Brandenburger Tor, das Holocaust-Mahnmal oder die Staats-oper genannt werden. Dabei treffen wir auf dem Weg zur Arbeit, beim Spazieren in der Stadt und manchmal sogar in den eigenen vier Wänden auf Denkmale: Viele Menschen leben in einem Denkmal, ohne es zu wissen.

Auch wir Schüler und Schülerinnen der Alexander-von-Humboldt-Oberschule, welche von  Max Taut 1929 errichtet wur-de, befinden uns in einem Baudenkmal. Das Gebäude wurde zum Erhalt und zur Ehre seines architektonischen Wertes unter Denkmalschutz gestellt.
Doch was ist ein Denkmal und worin besteht der Wert eines solchen?
Denkmale sind v.a. Objekte oder Bauwerke, die künstlerischen, städtebau-lichen, ästhetischen, historischen oder technischen Wert für frühere, jetzige oder künftige Generationen besitzen. Das Er-scheinungsbild gibt Auskunft über den Baustil und über Material und Techniken aus der Zeit, in der sie entstanden sind. Wichtig ist der dokumentarische Wert.

 

Die Arbeiterwohnbauten Spindlers

Die Werkssiedlung Spindler wurde 1872/73 als Arbeitersiedlung der Wäscherei und Färberei Wilhelm Spindler in direkter Nachbarschaft ihres neuen Standortes vor der Stadt Köpenick er-richtet.
Die Wäscherei Spindler war einer der ersten Berliner Großbetriebe, der aus dem engeren Berliner Einzugsgebiet wegzog. Das Fabrikgelände lag außerhalb der Stadtgrenzen und stammte aus dem Besitz des ehemaligen Amts bzw. Rit-terguts Köpenick. Aus dem von Spindler erworbenen Gelände entwickelte sich ein neues „Etablissement“ bzw. der Ortsteil Spindlersfeld. Da Spindler einen Teil der Arbeiterschaft aus Berlin mit sich zog, und es im Umfeld der Fabrik keine ausreichenden Wohnbauten gab, ent-stand hier zum ersten Mal in Berlin eine Wohnhausgruppe auf Veranlassung eines Industrieunternehmens.
Die fünf Mehrfamilienhäuser sind ein-fache Klinkerbauten , die nach einem gleichmäßigen Grundrissmuster ent-worfen sind. Die Bauten sind durch Farbwechsel in der Verkleidung bzw. eine Staffelung der Baukörper durch Risalite gestalterisch aufgewertet.
Mit der Nachbildung von Ortsteinfas-sungen bzw. Quaderungen in Klinker werden in diesem billigen Material Elemente der historischen Architek-tur aufgenommen. Die Bauten doku-mentieren einen funktionalistischen und rationalen Baustil, der durch den Einsatz unterschiedlicher Gebäudety-pen variiert wird. Die Wohnhäuser hatten schon zur Bauzeit Anschluss an das Gas- und Wassernetz der Fabrik.
 

 

 

 

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Besuch der Metallrestaurierungswerkstatt B. Helmich

In der Werkstatt B. Helmich, Rudower Chaussee , konnten wir vor Ort  eine Führung mit ausführlichen Erläuterungen im Bereich der Metallrestaurierung erleben. Herr Helmich arbeitet mit seinen Angestellten bundesweit. Zu den Tätigkeiten gehören u.a. die Restaurierung der Generalsskulpturen am Opern-palais/Prinzessinnengarten, der Kuppelfigur am Berliner Stadt-haus oder des Gitterwerks der Hedwigskathedrale.
Wir konnten ein facherfahrenes Unternehmen erleben, welches originale Handwerkstechniken wie das Schmieden, Nieten, Metalltreiben, Feuerschweißen und Vergolden einsetzt. An aktuellen Aufträgen wurde sichtbar, wie handwerkliches Können und künstlerisches Einfühlungsvermögen miteinander verschmelzen müssen, um ein hohes Maß an Qualität zu bieten.

 

 

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Besuch beim Stuckateur Mausoleum Charlottenburg

 

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