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Tagebuch Bukow 07
| Geschrieben von Daniel Wittekind |
| Monday, 22. October 2007 |
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Nach einer (selbstverständlich) unalkoholischen Nacht fiel es eigentlich allen relativ leicht sich um 7:45 bzw. 8:30 zum Frühstück zu schleppen. Es folgten die Vormittagsproben in den Stimmgruppen oder Registern, bei denen alle noch sehr motiviert waren. Man kannte ja bis dato nur die wohlklingenden Melodien. Als es dann ins Detail ging stand es schon ewas anders um die Motivation. sprich die Geiger hatten sich mit eigenartigen harmonien rumzuschlagen, während die Bläser das Glück hatten den Triolen und Pentolen aus dem Phantom der Oper genauer auf den zahn zu fühlen.
Um 12 bzw 12:30 gab's dann das jugendherbergstypisch leckere Mittagessen, also boulettenartige Fleischbatzen mit breiweichem Mischgemüse an zerkochten Salzkartoffeln.
In der Mittagspause hatte der Org-Stab sein dringend nötiges Treffen, bei dem alle wichtigen Entscheidungen so aussahen, dass einstimmig festgelegt wurde sie auf's nächste Mal zu vertagen.
Faszinierend war die padagogisch wertvolle Entscheidung, den Bläsern hütchenspielartig periodisch andere Probenräumlichkeiten zur Verfügung zu stellen (Raum 9, Raum 1, Bungalow 9, Raum 1, Spechthöhle).
Die Nachmittagsproben machten es dem Beobachter nicht leicht besondere Ereignisse darin zu finden, jedoch war diese konzentrierte, stetige und harte Arbeit nicht nur durch die Nase sondern auch durch immer wohlklingendere Tkte wahrzunehmen.
Zum Abendbort gab es überraschenderweise keinen Auflauf, sondern Stulle mit Brot und den Eiersalat vom Vortag.
Zu der Abendprobe ging es dann langsam ans Eingemachte bei den Instrumentalisten; Es wurde zum ersten Mal in der winzigen Spechthöhle mit allen geprobt. Hoch her ging es im wahrsten Sinne des Wortes. uwe Tollas, als Dirigent musste auf einem Tisch stehend versuchen das Ganze zusammenzuhalten, was sichtlich schwerfiel, da circa 50% der Beiteiligten mit dem Rücken zu im saßen oder standen.
Nach überstandenen Proben entfachten zum Ausklang des Abends die "Großen" an prädestinierter Stelle ein lauschiges Feuer, um welches sich später auch jene erlesene Gruppe fernsehguckender Seriensymphatisanten hinzustieß, bis mit dem Ausurinieren der Glut durch ein paar Zurückgebliebene der Abend beendet wurde.
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