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Spendenzweck des AvH – Konzerts 2006
Wohin geht die Spenden und die Einnahmen des Konzerts?
Musiktherapeutischer Bereich der Kinder- und Jugendambulanz des KKH Köpenick.
Was ist Musiktherapie überhaupt?
Der gezielte Einsatz von Musik in einer Therapie, der der psychischen, bzw. physischen Heilung von Patienten dient.
Wie wird das in der Kinder- und Jugendambulanz umgesetzt?
Kinder lernen spielerisch mit Hilfe von Musik mit ihrem sozialem Umfeld und dessen Problemen umzugehen. Oftmals weisen die Kinder Verhaltensstörungen auf, welche sie meist ihr leben lang begleiten. Zum Teil sind sie geistig zurückgeblieben. Die Musiktherapie hilft ihnen dabei Vertrauen aufbauen zu können, neue Strukturen zu akzeptieren und verleiht ihnen ein Gefühl von Geborgenheit.
Wofür werden die Gelder verwendet?
Die Gelder werden hauptsächlich für neue Instrumente ausgegeben (Streich-, Schlag-, Blasinstrumente), da diese für das Gelingen der Therapie von entscheidender Bedeutung sind.
Tagebuch Bukow 2006
| Thursday, 19. October 2006 |
Buckow: Tag 1
Rundum routinierter Anreisetag. Busfahrt, Essen, erste Proben und der Herbergsbezug
klappten ohne Probleme. Wir sind in Buckow eingezogen und der -Geist von Buckow" in
uns!
Alles ganz traditionell. Aber man spürt, dass auch einige frische Kräfte am Werk sind:
Zahlreiche Siebtklässler und Herr Engelbrecht als Fahrtenleiter beehren die Chorfahrt zum
ersten Mal. Seine -Untertanen" Frau Moritz, Herr Schmidt, Herr Heims und Uwe Tollas sind
dagegen echte Buckow-Profis.
Neu sind auch die -Drei Goldenen Buckow-Regeln": absolute Probenpünktlichkeit, besondere
Pflege der Noten und strikte Ruhe während der Proben - dazu ein Buckow-Souvenirshop im
Speisesaal! Also, wer sein Geld in den nächsten Tagen nicht bei EDEKA und am
Süfligkeitenautomaten investiert, bringt seinen Eltern bestimmt gern etwas mit: Vom
Keramikigel bis zur Stoffschildkröte sind wahre und unvergessliche Buckow-Andenken
erhältlich...
Probentechnisch gingen alle Buckow-Fahrer in die Vollen: Die Bläser und die Band begannen
mit der -Killer Queen" und probten abends bereits zusammen. Die Streicher versuchten und
mühten sich zeitgleich am Mozart.
Der Hauptverantwortliche fürs Musikalische, Tobias Segsa, nahm sich des Chores an und
machte mit den Bässen, Alten und Sopranen wohlklingende Katzenmusik bei -Jellicle Cats".
Seine Gedanken waren wohl noch beim Abendbrot, als er auf -die Noten mit dem Hähnchen"
statt auf jene mit dem Fähnchen verwies!
Bis Redaktionsschluss sind übrigens noch keine Lösungen der großen Buckow-2006-
Preisfrage eingegangen: Was heiflt denn, verdammt noch Mal, -jellicle"??? Als Belohnung
winkt der -Tannenzapfenzipfelmützenzwerg" aus dem Souvenirshop. |
| Thursday, 19. October 2006 |
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Buckow, den 19. Oktober 2006
Elf Uhr. Die Sonne lacht und die gurrenden Weckrufe des Herrn Heims lassen uns
gemächlich vom Whirlpool in den Speisesaal gleiten, wo schon ein vielseitiges Buffet auf uns
wartet. Hier schlagen wir uns zwei Stunden lang den Magen voll, bis wir dick und rund sind.
Danach winken diverse Zerstreuungen wie Wandern in der golden-herbstlichen Natur,
Shoppen in teuren Designergeschäten oder gemütliches Jammen in den klimatisierten
und hochmodern ausgestatteten Probenräumen.
15 Uhr. Der Tag wird durch einen Skandal erschüttert: Sekt und Kaviar sind ausgegangen.
Man munkelt, letzte Vorräte seien unter ominösen Umständen bei einer Orgie in Herrn
Engelbrechts Zimmer verschwunden. Doch dies soll uns nicht von unseren
Nachmittagsvergnügungen abhalten...
... 16 Uhr. Allgemeines gemütliches Ausgramaunzeln in den Luxuszimmern beziehungsweise
der Lounge.
17 Uhr. Der erste Prosecco-Korken knallt. Mit dem Charterflugzeug geht es mal eben für
zwei Stündchen nach München zu einer Filmpremiere - laaangweilig!
21 Uhr. Zur Welcome-Back-Party werden Häppchen und Cocktails gereicht. Das ist die
richtige Gelegenheit für einen glamourösen Auftritt in Abendkleidern und Smoking. (Wir
duften selbstverständlich wie die Götter.)
7 Uhr morgens. Todmüde und schwer zufrieden sinken wir in die Wasserbetten.
Es hätte alles so schön sein können. Aber jetzt mal im Ernst:
Frühes Aufstehen, Standardfrühstück, Proben bis zum Umfallen und so weiter. Wie jedes Jahr also. Doch die Mühe zahlt sich aus. Unsere neuen kleinen Geigen haben wesentliche Fortschritte gemacht, die Soprane haben Mozart drauf, die Bläser werden bandkompatibel und die Solobeiträge tönen in jeder freien Minute durch die Jugendherberge.
Skandale gab's natürlich keine - wir sind ja alle so brav! Alle lassen schöne Grüße an die Hinterbliebenen bestellen!
Auf baldiges Wiedersehen.
Eure heiseren Bläser
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| Monday, 23. October 2006 |
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Auch der Donnerstag warein harter, aber schöner Tag. Nach dem Frühstück ging es gleich ans Werk.
Bass und Tenor hatten heute die meisten Schwierigkeiten die Töne zu treffen. Die Mittagspause wurde genutzt um frische Luft zu schnappen. Danach ging es mit der Nachmittagsprobe wie gewohnt weiter. Der Nudelauflauf vom Abendbrot erinnert sehr stark an das Hühnerfrikassee vom Mittag. Während der Abendprobe zog ein ver(w)irrtes Glühwürmchen den Chor magisch in seinen Bann. Selbst Tobias Segsa unterbrach die kostbare Chorprobe um in Errinerungen an seine Musikstunden mit Herrn Schmidt zu schwelgen. Spontan widmete er dem ein Glühwurm ein Lied. So ging ein arbeitsintensiver, aber trotzdem schöner Tag zu Ende.
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| Monday, 23. October 2006 |
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Der letzte Tag in Buckow verging sehr schnell. Es wurde richtig hart geprobt. Die Sänger gingen nach dem Frühstück in den Saal, um ihre Stimmlagen zu testen und teilten sich in Gruppen Sopran-Tenor und Alt-Bass. Wegen der Aufregung jedoch gab es hin und wieder Missgeschicke, welche die Proben verzögerten. Nur mit Mühe gelang es ihnen, bis zum Mittagessen durchzuhalten.
Und wieder gönnten sich die Leute während der Mittagspause frische Luft. Um möglichst authenthisch zu wirken, gab es Nachhilfeunterricht in Spanisch für das Stück "Tango, Tango". Zum Abendbrot gab es Kartoffelgratin.
Es zeigte sich bei der Abendprobe, dass sich Aufregung und Mühe gelohnt hatten. Beim Open-Stage-Abend gab es viele tolle Ereignisse (z.B. eine Breakdanceeinlage), ein Gedicht von Herrn Schmidt... Man hätte sich nichts sehnlicheres wünschen können, als dass die Zeit stehen bleiben könnte. Doch wie jeder Tag vergeht auch dieser.
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