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Seit einiger Zeit ist es an der Alexander-von-Humboldt Oberschule Tradition, dass die Schüler der PW Grund- und Leistungskurse an einer von der Bundeswehr angebotenen Simulation teilnehmen.
Kursfahrt POL&IS 2007
Kursfahrt POL&IS generell:
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POL&IS ist eine Mischung aus Rollenspiel und einer durch Regeln gesteuerten Simulation. Das Spiel soll den Schülern helfen, internationale Beziehungen in Politik, Sicherheit und Wirtschaft besser zu verstehen.
Hierzu werden die Teilnehmer in elf Regionen mit jeweils einem Regierungschef, Wirtschafts- und Staatsminister eingeteilt. Jede Region erhält festgelegte Ausgangswerte in Wirtschaft und Bevölkerung, mit denen die Schüler arbeiten müssen. Die Werte orientieren sich an der aktuellen Situation in der Welt. Somit ist POL&IS ein sehr realitätsbezogenes Spiel. ähnlich wie im Weltgeschehen ist auch die internationale Presse vorhanden und Organisationen wie Greenpeace und Amnesty International. Diese werden unter dem Begriff NGO (Non-Goverment-Organisation) zusammengefasst.
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Ziel der Simulation ist es nicht, dass es zum Schluss einen Sieger gibt; es soll also keine Region besonders reich werden. Viel mehr sollen alle Regionen so gut wie möglich miteinander auskommen und einzelne Regionen einander unterstützen, damit die jeweilige Bevölkerung am besten versorgt werden kann. Dazu zählt auch die finanzielle Unterstützung von Entwicklungsländern. Allerdings kann es durchaus zum Krieg kommen.
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Geleitet wird das Spiel durch die Jugendoffiziere der Bundeswehr. Allerdings greifen sie so wenig wie möglich in das Spielgeschehen ein. Sie geben aber die Regeln vor, mit denen sich jeder Schüler vertraut machen muss. Normalerweise dauert ein Spiel 4 bis 5 Tage, wobei an jedem Tag ca. Ein POL&IS- Jahr gespielt wird. Erst im Laufe der Zeit erkennt man, wie die Schüler gehandelt haben, da sich die Folgen erst in den darauffolgenden POL&IS-Jahren bemerkbar machen. Gespielt wird in einer der Tagungsstätten der Bundeswehr. Die Anreise übernimmt die Bundeswehr mit Bussen. Die Teilnehmerzahl liegt meist bei ca. 40 Schülern, damit jede Region auch ausreichend besetzt ist.
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