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Russisch
Russisch im derzeitigen Kurssystem
Spielend Russisch lernen
Schüleraustausch St. Petersburg
Reisetagebuch 2009
Erfahrungsbericht 1
Erfahrungsbericht 2
Erfahrungsbericht 3
 
Spielend Russisch lernen - Russisch lernen spielen
Berlin Ostbahnhof, 6:00 Uhr morgens. Der Bus der Firma BVB nach Gelsenkirchen ist startklar.
Alle Teilnehmer des Pilotprojekts "Spielend Russisch lernen - Russisch lernen spielen" sind mehr oder weniger pünktlich eingetroffen und warten nun auf die Abfahrt. Jeder der Gewinner der Vorrunde möchte einen der attraktiven Preise gewinnen... Doch wie fing das Ganze überhaupt an?
Das Spiel, dass beim Russischlernen hilft.
Es war Mitte September, als unsere Russisch-Lehrerin Fr. Spröte uns im Russischunterricht fragte, ob wir Interesse daran hätten, an einem interessanten Wettbewerb teilzunehmen, der am 27. und 28. Oktober in Gelsenkirchen enden würde. Hierbei hätten wir auch die Möglichkeit, die Veltins-Arena auf Schalke zu besuchen. Dazu wäre jedoch eine Vorrunde innerhalb der Schule nötig, in der nur ein Team, bestehend aus einem Russisch-Nichtkönner (11. Jahrgang an unserer Schule )und einem Könner (13. Jahrgang), gewinnen und somit nach Gelsenkirchen fahren konnte. In dem Spiel ("NewAmici") geht es darum, alte Vokabeln zu festigen und neue Vokabeln zu erlernen, indem man verschiedene Spielkarten entweder von Russisch auf Deutsch oder umgekehrt übersetzt. Unsere Schüler zeigten großes Interesse und so fanden sich allein in unserer Schule 32 Teams, die erbittert um den Sieg kämpften. Am Ende jedoch konnten sich Anne Dittmann (Jahrgang 11) und ich, Felix Köhler (Jahrgang 13), erfolgreich durchsetzen und gewannen einen MP3-Player sowie die Fahrt nach Gelsenkirchen. Wie wir später erfuhren, hatten es noch 57 weitere Teams aus Hessen, Nordrhein-Wstfalen und Berlin geschafft.

Die Berliner Truppe

Zurück zum Ostbahnhof: Wir saßen also nun  mit 10 weiteren Teams aus Berlin im Bus und fuhren los. Die Fahrt war angenehm,jedoch kamen wir nach ca. 7 Stunden Fahrt mit etwa einer 3/4 Stunde Verspätung an. Es war ein straffer Zeitplan vorgegeben, somit kam also ein wenig Stress auf, denn es galt, schnell in die Aula des Haus Heege zu gelangen, offiziell begrüßt zu werden und dann das Spiel FC Schalke 04 gegen Werder Bremen anzuschauen. Zu diesem Zweck wurden 24 Schüler per Lossystem ausgewählt, die das Spiel im Stadion auf Logenplätzen anschauen durften, während der Rest in ein Kino fahren durfte und sich das Spiel dort zu Gemüte führte. Es war ein ausgeglichenes Spiel, der Spielstand lautete 1:1 und die Fans gingen friedlich, aber speziell die Schalke-Fans auch etwas betrübt, nach Hause.
Wir wurden mit dem Shuttlebus, mit dem wir schon zum Kino gebracht wurden, auch wieder ins Haus Heege gebracht. Dort gab es erst Abendbrot, ab 20Uhr fing dann die Finalrunde des Spiels an.
Das Glück war uns jedoch nicht hold, weshalb wir nach einem erbitterten Kampf und viel Pech leider schon in der ersten Runde ausschieden. Man merkte allerdings, dass viele andere Teams einen Muttersprachler im Team hatten und somit rein deutschsprachige Teams  ein wenig im Nachteil waren, jedoch hatten es auch die Muttersprachler nicht einfach, denn für sie gab es natürlich schwierigere Fragen als für die anderen.  Wir hofften also darauf, dass wenigstens der Sieg nach Berlin ging, wenn wir es schon nicht weiter geschafft hatten.  Im Anschluss an das Spiel gab es noch die Möglichkeit, die Kegelbahn zu nutzen oder sich ein wenig die Beine zu vertreten.
Die Gegengerade der Veltins-Arena Am nächsten Tag ging es dann früh morgens in die Veltins Arena. 13 Teams hatten es am Vorabend in die Finalrunde geschafft und waren im folgenden mit dem Spiel beschäftigt. Den Ausscheidern wurde eine Führung durch das Stadion angeboten, die begeistert von so gut wie allen genutzt wurde. Auch gab es später noch die Möglichkeit, den Schalke-Spielern beim  Auslauftraining zuzuschauen und ggf. ein Autogramm bzw. ein Foto zu ergattern.
Als wir dann zurück in den Schalker Markt (eine Loge im Stadion) kamen, hatten wir noch die Möglichkeit, bei einem kleinen Quiz mitzumachen, wo es noch ein paar kleine Trostpreise zu gewinnen gab. Auch hier hatten wir leider kein Glück, doch das trübte uns wenig, denn der Hauptpreis und somit der Gewinn des Wettbewerbs ging nach Berlin.  Das Gewinnerteam bestand aus einer Russin und einer Polin und ihr Preis bestand aus einer 5tägigen Reise nach Moskau sowie einer Reise mit der transsibirischen Eisenbahn.
Schlussendlich kann man sagen, dass der Wettbewerb neue Erfahrungen, Freunde und Russischvokabeln im Gehirn mit sich brachte. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht und Anne wird sicherlich noch einmal dran teilnehmen, denn es soll nicht der erste und letzte Wettbewerb gewesen sein.