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Kurzchronik der AvH
Inhalt
Kurzchronik der AvH
1928 - 1960
1965 - 1993
1993 - heute
 

 

TurnhalleDer Beginn des Neubaus begann 3 Jahre später, im Jahre 1928. Der Schule wurden neue Räume für mathematisch- naturwissenschaftlichen Unterricht hinzugefügt, darunter auch Praxisbezogene Fachbereichsräume. Ein Jahr später wurde der MAX-TAUT-BAU bezogen und die Fachbereiche wurden durch die Lehrer eingerichtet. Die Lehrerschaft war vollkommen fasziniert von dem harmonischen und vollkommenen Werk, welches Max Taut geschaffen hatte. Der Sportbereich wurde mit modernen Geräten ausgestattet und der Sportunterricht wurde auf Terrassen ausgeführt, welche sich auf dem Dach der Turnhallen und der Bioräume befinden. Des Weiteren gab es noch ein Ruderbecken im Keller, sodass die Schülerinnen auch Wassersport betreiben konnten. Um sich ein bisschen zu entspannen, wurde ein Park hinter der Schule angelegt und ein Garten, indem sich die Blumen- und Gemüsebeete der Schülerinnen befanden. 1929 wurde das neue Gebäude in der Oberspreestraße eingeweiht. Das Bootshaus wurde ein Jahr später ebenfalls eingeweiht.
 
Doch machten nachhaltige Auswirkungen sozialer Not und Arbeitslosigkeit der Schule zu schaffen. 1931 war ein Jahr "schwerster Erschütterungen". Es mussten weitgehende Einsparungen getätigt werden. Eine Folge war, dass sich die Schule mit dem Adlershofer Lyzeum vereinigen musste. Ab 1933 nahm der Einfluss der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) auf das schulische Leben immer mehr zu. Manche Lehrer wurden beurlaubt und später auch entlassen, weil sie "nicht arischer Rasse" waren. Des Weiteren wurde der Elternbeirat für überflüssig erklärt. Wiederum ein Jahr später wurde die Schule zum Dorotheen-Oberlyzeum, und es wurde eine "Schulgemeinde" gegründet, wobei auch sogenannte nationalsozialistische " Jugendwaltern" ernannt wurden.

1936 hatte die Schule ihr 50-jähriges Jubiläum, wurde jedoch für längere Zeit gesperrt, da die Olympiateilnehmer im Bereich Rudern hier untergebracht werden mussten. 1939 wurde die Schule in " Eichendorff-Schule" umbenannt. Im August wurden große Teile der Schule in ein Behelfskrankenhaus umgewandelt. Der Unterricht musste also in Ausweichräume verlagert werden.
1945 wurde der Unterricht in der Hegel-Schule ausgeführt, da das Gebäude in der Oberspreestraße als Krankenhaus diente. 1950 zogen Schüler und Lehrer wieder in das alte Gebäude zurück, am 30.11.1950 erfolgte die zweite Einweihung. 1951 wurde der Unterricht reorganisiert: Es gab nun einen neusprachlichen und einen naturwissenschaftlichen Zweig, aber keinen Kursunterricht mehr. 1954 wurde die Hegel-Schule in die Eichendorff-Schule integriert, 2 Jahre später kam noch die Nansen-Schule dazu, wodurch die Schule wieder umbenannt wurde: sie hieß nun " Oberschule Köpenick". Nur 5 Jahre später bekam die Schule ihren heutigen Namen: Alexander-von-Humboldt.