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Kurzchronik der AvH
Inhalt
Kurzchronik der AvH
1928 - 1960
1965 - 1993
1993 - heute

 1965 - 1993

1965 wurde dann aus der Oberschule eine " Erweiterte Oberschule" (EOS). Zwei Jahre später errichtet die KJS (Kinder-und Jugendsportschule) eine Außenstelle im Gebäude. 1972 treten erste Patenschaftsbeziehungen zur Schule in Bratislava auf. Im Jahre 1973 werden dann die gelben Siegersdorfer Tonplatten durch Putz ersetzt, was der Schule einen neuen Anblick verschaffte. 1981 gab es keine 9. Klasse mehr, im darauf folgenden Jahr auch keine 10. Klasse. Die Volkshochschule zog also aus, dafür wurde die Gerhart-Hauptmann-Schule aufgenommen.

Im Dezember des Wendejahres '89 beschloss die Schulleitung, an Sonnabenden keinen Unterricht mehr zu geben. Auch wurde beschlossen, die vormilitärische und Sanitätsausbildung abzuschaffen. Am 08.01.1990 trat eine Entflechtung von Staat und Schule ein. Die Staatsbürgerkunde wurde als Abiturschwerpunkt gegenstandslos und am 21.02. wurde ein neues Fach eingeführt: Gesellschaftskunde. Nur 7 Tage später, am 28.02., wurden neue Leistungsklassen in der Klassenstufe 9 gebildet. Am 24.05. wurden neue Stundentafeln eingeführt sowie neue Kurse und Projektarbeiten eingerichtet. 5 Tage später richtete man Klassen mit erweitertem Fremdsprachenunterricht ein und Russisch galt nicht mehr als 1. Fremdsprache. Knapp 1 Monat später, am 28.06., verließ die Kinder-und-Jugend-Sportschule das Gebäude. Außerdem wurde eine Schulkonferenz einberufen, wobei eine neue Schulleitung gewählt wurde.
Im Frühjahr des Jahres 1991 wurde ein kommissarischer Schulleiter eingestellt und der PäKo (pädagogischer Koordinator) begann seine Arbeit. Das Schuljahr 1991/1992 war das erste als Gymnasium gemäß dem Berliner Schulgesetz. Im Sommer, vom 17.6.- 25.6. besuchte zum letzten Mal eine Schülerdelegation aus Bratislava die Schule. Es fand außerdem eine Umstrukturierung des Kollegiums statt, wobei z.B. 2 Lehrkräfte aus Westberlin eingestellt wurden. Außerdem nahm die Schule zum ersten Mal am Europäischen Wettbewerb für Bildnerische Arbeiten teil, der nun zum 39. Mal stattfand. Dabei erhielten aus insgesamt 139.000 Teilnehmern aus ganz Deutschland 14 Schüler unserer Schule einen Preis. Dieses sehr gute Ergebnis wurde auch in den Folgejahren beibehalten bzw. sogar noch verbessert. Am Ende des Jahres fand dann auch das erste Weihnachtskonzert der Schule in der Aula statt.
Es begannen auch umfangreiche Bauarbeiten am und im Schulgebäude sowie auf dem Schulgelände, die noch einige Jahre andauern sollten. 1992 fand das letzte Abitur nach DDR-Richtlinien statt. Am 17.06. bekam die Schule nun endlich den noch heute bestehenden Namen: Alexander-von-Humboldt-Oberschule (Gymnasium). In der Adventszeit beteiligte sich die Schule auch an einer Paketaktion für die Menschen in Puschkin (Russland). Im Jahr darauf ist dann der Förderverein der Schule gegründet worden, wobei Hr. Dr. Harder als Vorsitzender gewählt wurde.

 

locus_t.jpgEine weitere Premiere gab es für die Schülerzeitung: Die erste Ausgabe des LOCUS wurde veröffentlicht.