Alles fing damit an, dass unsere Klassenleiterin Frau Pokorny vier
Schülern unserer Klasse 11.1 die Teilnahme an einem Planspiel anbot.
Nach einer kleinen Erläuterung durch Frau Pokorny, stellte sich raus,
dass dieses Spiel sich um Wasser drehte. Das Spiel wurde organisiert
und veranstaltet durch die Berliner Wasserbetriebe und RWE Thames
Water, den englischen Wasserbetrieben. Nach anfänglichem Zögern der
Mitschüler meldeten sich die vier Mitstreiter(innen).
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Gesagt getan.
Am 6.9.2005 hat das Spiel stattgefunden.
Wir besuchten zusammen mit Frau Wieland, die uns an diesem Tag
betreute, das Berliner Technikmuseum. Wir wurden dort sehr freundlich
von den Betreuern der Wasserbetriebe empfangen.
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Zunächst
wurden uns die Spielregeln erklärt und jedem Team wurde ein Betreuer
zugelost, der uns während unserer Aufgaben zur Seite stand.
Danach
ging es zu unseren "Spieltischen", auf dem eine Art Miniaturstadt
aufgebaut war, dessen Häuser von uns durch richtige Planung mit Wasser
versorgt werden sollten. |
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Wir
mussten die Leitungen planen, dann kaufen und am Ende verlegen. Wir
hatten nur ein begrenztes Budget, deswegen musste man sich von
vornherein ein präzises Konzept überlegen und auch so umsetzen, denn
auch dafür gab es Punkte.
Man musste also genauestens berechnen wie
viele Rohre man braucht und wie viel sie kosten und zusätzlich wurden
wir auch noch mit Ereignissen konfrontiert, die ebenfalls
schnellstmöglich gelöst werden mussten.
Nach diesen nervenraubenden teilweise recht kniffligen Aufgaben, ging es für alle in die wohlverdiente Frühstückspause. |
Nach dem Essen ging es an die Materialausgabe zum Abholen der Rohrstücke. Nach Erhalt ging das große Bangen los.
Hatten wir richtig geplant und gerechnet? Haben wir von jedem Rohrstück
genug? Haben wir auch ausreichend Verbindungen zwischen den Rohrstücken
bestellt? Denn wenn nicht, bestand zwar die Möglichkeit mit anderen
Teams zu handeln, aber so was kostete Zeit und Geld.
Aber wir hatten Glück, hatten exakt geplant und konnten sogar noch zwei Teile gewinnbringend verkaufen.
Nun
kam der wohl spannendste Augenblick… Wir befüllten den Wasserturm (hier
ganz links im Bild) und das Wasser floss durch das Rohrsystem zu den
einzelnen Gebäuden, fünf an der Zahl. Am Ende war es wichtig, dass
jedes Haus (z. B. Wohnhaus, Krankenhaus, Schule)gleichviel Wasser
beinhaltete, was man durch Ventile an den Behältern regulieren konnte.
Dann kam die Bewertung durch den Projektleiter und eine unabhängige Jury.
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Und nachdem dies auch geschehen war, folgte die mit Spannung erwartete Auswertung und Siegerehrung.
Immerhin gab es für die ersten drei Plätze eine Reise nach London und
ein Treffen, bzw. ein erneutes Spiel mit den ersten drei Londoner Teams
zu gewinnen.
Und dann war es soweit: Wir wurden ERSTER !!! mit einem anderen Team
zusammen. Die Freude war groß, da man bis zum Schluss kaum einschätzen
konnte wie viele Punkte man hatte und ob die anderen Teams besser oder
schlechter waren.
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Derzeit sind wir am Planen der Londonreise, die im Mai stattfinden
wird, und bereiten einen Vortrag über den Berliner Wasserverbrauch vor.
Da in London jedes Team ein kleines Referat auf Englisch halten wird.
Im März werden die drei Londoner-Gewinnerteams zu uns zu Besuch kommen und uns Vorträge halten.
Was wir bei diesem Besuch noch so alles machen werden und was wir in
London erleben, werdet ihr zulesen und sehen bekommen. Also: Immer mal
wieder reingucken!